Weil ich es kann….

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Oft habe ich das Gefühl vor lauter Bäume den Wald nicht zu sehen. Ich übersehe das Wesentliche. Mein Kopf ist mit allen Alltagssorgen „zugemüllt“.

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Eat Pray Love – Schreibduett

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Vorlage ist der Film Eat Pray Love nach der autobiografischen Vorlage von Elizabeth Gilbert.

08.01.2019 Robert Wicca Secret

Ab einem gewissen Alter, verfallen wir wohl alle, in eine mehr oder weniger große Krise. Wir stellen uns und die Welt in Frage.
Midlifecrisis wohl genannt. Genau das passiert der Hauptdarstellerin Liz. Wie das so bei Verheirateten ist, kommt auch die Ehe auf den Prüfstand. So ist auch das Wort Liebe nicht mehr weit entfernt. Liebe ich noch? Lebe ich noch? Auch Liz stellt sich solche Frage. Fragen die ein ganzes Leben, von einem Moment auf den anderen, total verändern können.

08.01.2018 Tete facile

In uns allen steckt eine Liz. Ein zerrissenes Gefühl schleicht sich ein; wir möchten nicht mehr bleiben wo wir sind, können aber auch nicht loslassen und haben Angst vor der Zukunft. Die Verzweifelung steht uns ins Gesicht geschrieben. Wir sind unglücklich, frustriert und wissen einfach nicht mehr wie es weitergehen soll. Der Nullpunkt. Wir suchen nach einer Lösung mit einem verzweifelten hilfesuchenden Geist. Kann jemand da draußen unser Schreien hören? Es ist das Gefühl, sich an einem hängenden Seil festhalten zu wollen, wo zuviel Gewicht dran hängt. Entweder ich „entsorge“, das angesammelte Gewicht, oder ich falle. Eine mutige Entscheidung muss getroffen werden, sonst sind wir dem Untergang geweiht.

09.01.2019 Robert Wicca Secret

Auch Liz ist auf der Suche nach solch einer Entscheidung. Depressionen
begleiten diesen Weg, der letztendlich in einem Scheidungskrieg endet. Wie bei jeder Trennung entstehen die merkwürdigsten Gefühle. Verlust des Selbstwert, Einsamkeit, Sehnsucht, Melancholie und der Wunsch nach Freiheit.

Manche Menschen verwechseln diesen Freiheitswunsch, mit der Sehnsucht nach Liebe. Sie können diese beiden Gefühle nicht voneinander trennen. So ergeht es auch Liz, die sich daraufhin in eine Affäre stürzt. Kurzfristig erfährt sie so etwas wie Erfüllung aber wirklich glücklich ist sie nicht. Sinn Krisen sind nicht mit neuen Partner zu lösen. Dazu braucht es schon einiges mehr.

09.01.2019 Tete facile

Ich kann das nicht ganz so teilen, dass eine Trennung auch den Wunsch nach Freiheit beinhaltet. Das hängt natürlich stark davon ab, warum wir uns trennen. Bei Liz war es unter anderem auch der Wunsch nach Freiheit und nach Veränderung. Sie spürte in ihrem Leben eine Art Stagnation – ich nenne das gerne auch „Sterben auf Raten“. Stück für Stück verlieren wir uns, bis am Ende nichts mehr von uns bleibt, außer einer Sinnkrise. Ich glaube in so einer Phase in unserem Leben nehmen wir jeden Strohhalm, der uns angeboten wird. Wir stürzen uns in verheißungsvolle Affären, den Notausgang niemals aus den Augen verlierend und belegen irgendwelche Kurse zur Selbstfindung. Wir fühlen uns wie eine Maus im Hamsterrad. Es ist der Versuch die heilsbringende Erlösung im Außen zu finden.

10.01.2019 Robert Wicca Secret

Hat man das Glück und die nötigen Mittel, seine Freiheit und Selbstverwirklichung, außerhalb des normalen Lebensraum suchen zu können, dann sollte man das auch machen.So auch Liz. Aller Gefühle überdrüssig macht sie sich auf den Weg. Einen Weg der weder vorgeben noch rational erscheint.

Aber Menschen sind so. Getrieben von unbekannten Gefühlen, versuchen sie vor sich und der Welt davon zu laufen. In der Hoffnung Hilfe, Inspiration und eine Hand zu finden, die uns rettet. So teilt Liz das Jahr in drei Teile und beschließt in Länder zu reisen die mit I beginnen, da sie dazu einen inneren Bezug hat. So wird Italien das erste Land das sie bereist.Im Gepäck, Hoffnung und Träume.

10.01.2019 Tete facile

….und eine Menge Hunger. Pasta schlürfend mit vielen interessanten Menschen umgeben, genießt Liz vor historischer Kulisse „La dolce vita“. Italien ist das Land wo Essen noch vor der Liebe steht (kühne Behauptung aber ich kenne mich in diesem Land gut aus ;-). Liz vertilgt jede Menge Pizza und Pasta und andere Köstlichkeiten. Es ist der Versuch die innere Leere mit Essen zu kompensieren und mit der Schönheit Italiens ihre innere Schönheit wiederzuerlangen. Dabei hilft ihr auch die Sprache bzw. die Sprachmelodie. Die Worte beflügeln sie – vorallem das Wort „attraversare“ überqueren.  Liz möchte diesen Abschnitt ihres Lebens überqueren. Sie hat vorallem einen großen Hunger auf „Vergessen und Neubeginn“. Die italienische Küche kann sie dabei trösten aber sie kann ihren Kummer nicht wegzaubern.

11.01.2019 Robert Wicca Secret

Andiamo insieme con l’amore. Il dolce far niente was nur die Italiener beherrschen, weil sie so geboren werden. Mit viel Pasta auf der Hüfte, macht sie sich auf den Weg nach Indien. Dort lebt sie in einem Ashram. Von der Kultur fast schon überfordert, beginnt sie zu meditieren. Meditation und Ruhe sind ihr jetzt ein Wegbegleiter. Da das Leben immer Hilfe schickt wenn gebraucht, lernt sie einen Texaner kennen, der ihr helfen wird mit ihren Selbstzweifel, bezüglich ihrer Scheidung und Trennung, umgehen zu lernen. Endlich lernt sie loszulassen, sich selbst anzunehmen. Wohl eines der schwersten Kapitel im Leben eines Menschen. Mit der Erkenntnis kommt die lange gesuchte Freiheit, die Art Freiheit, die uns anfangen läßt unser Leben zu lieben.

11.01.2019 Tete facile

Diese Erkenntnis zeigt ihr, dass das Leben unkontrollierbar ist. Je mehr Liz diese Unkontrollierbarkeit in ihrem Leben einfließen läßt, um so mehr gewinnt sie an Freiheit. Sie kann endlich das dicke Paket „Schuld“ entsorgen. Mit diesem wunderbaren Gefühl an Leichtigkeit macht sie sich auf den Weg nach Bali und trifft auf Felipe. Einen leidenschaftlichen Spanier. Die Beiden beginnen eine heiße und innige Liebesaffäre. Liz genießt diese Zweisamkeit aber sie traut der Liebe nicht so recht. In ihrem Inneren ist sie hin- und hergerissen und befürchtet, dass diese Liebe ihre gewonnene Freiheit wegnimmt. Hat diese Liebe eine Chance? Kann Liz ihre inneren „Dämonen“ in eine liebende Balance bringen? Sie wird auf die Probe gestellt. „Attraversare“ Si o no?

12.01.2019 Robert Wicca Secret

Auch jetzt ist sie noch von Unsicherheit geplagt, daher macht sie sich auf den Weg zu einem Medizinmann, denn sie ein Jahr zuvor kennengelernt hatte. Er erkennt sie sofort wieder und lehrt ihr das balinesische Meditieren. Sitzen und lächeln. Nichts ist aber so prägend für sie, wie die Begegnung mit einer Heilerin auf der Insel. Diese lebt total verarmt mit ihrer Tochter und zwei Waisenkindern, in einer herunter gekommenen Bude hinter ihrer „Praxis“.

Zwischen den Beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Bei ihr findet Liz, Trost und Hilfe wenn sie wieder in ihrer alten Welt unterzugehen droht. Da Liz das Elend der Heilerin sieht, beschafft sie sich mit Freunden aus New York, Geld um der Heilerin ein Haus zu kaufen. In dieser Zeit verliebt sie sich in den Australier Felipe.

Bleibt die Frage „Attraversare“ Si o no, die nun zum Ende unseres ersten gemeinsamen Literatur Duett + , meine Blogkollegin Tete beantworten wird. Ok, jetzt kommt ein elfter Satz 🙂 Danke Tete das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht….

12.01.2019

Liz stellt sich ihren Dämonen und kann sie mit der Liebe, die sie für Felipe empfindet, überwinden. Sie schafft den Balanceakt und erkennt, dass die Liebe auch Freiheit schenkt.  Sie kann sich endlich fallen lassen. Liz und Felipe überqueren/attraversare die große See und segeln mit einer Menge Mut und Zuversicht und ihrer Liebe in den Sonnenuntergang.  -Ende-
Der Film wurde nach der autobiografischen Buchvorlage von Elizabeth Gilbert umgesetzt. Die Autorin war lange mit Felipe, im wahren Leben José Nunes, liiert. Nach der Krebsdiagnose ihrer langjährigen engen Freundin Rayya Elias erkannte Gilbert, dass sie unfassbar in Rayya verliebt war. Sie trennte sich von José Nunes und war, bis zu dem Tod von Rayya, mit ihr zusammen. Die große Liebe von Elizabeth Gilbert. Auf Instagram schrieb sie in einem Post: „Ruhe in Aufregung. Ich werde Dich immer lieben.“

Robert auch mir hat das gemeinsame Schreiben sehr viel Spaß gemacht und was Spaß macht, ruft nach mehr :-) ;-)

 

Intuition

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Manchmal brauche ich nicht genau hinzuschauen, nicht mehr nachfragen, nichts mehr wissen. Manchmal weiß ich es einfach. Ein Wissen dass sich ganz tief in mir verbirgt. Ich kenne keinen Namen dafür, kann es nicht wirklich beschreiben – aber es ist da. Nenne es Intuition.

Meine Intuition ist sanft, still, mitfühlend. Es fühlt sich an wie ein tiefes Wissen, dass ich nicht erlernt habe – sondern, dass mir mit meinem Leben geschenkt wurde.

Das tiefe Vertrauen ins Leben.

„Der innere Geist ist ein heiliges Geschenk, und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“ (Albert Einstein)

 

 

That’s Amore

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Es ist wieder mal Zeit für Romantik….

Youtube: Dean Martin und Frank Sinatra „That’s amore“

 

Liebe hat viel mit Essen zu tun – so auf jeden Fall im alten Neapel ;-)

und der Sternenhimmel wird mit Herzen beleuchtet.