Blätter

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(pixabay)

Wir versuchen das Leben zu erklären – aber das Leben erklärt sich von selbst.

Wir versuchen unser Leben auf unsere Wünsche und Bedürfnisse zu konservieren.

Wir können aber nichts lebendiges konservieren. Genau so wenig, wie wir Blätter vom Fallen abhalten können…

 

„Ist ein Baum auch tausend Zhang hoch, seine Blätter fallen doch zur Wurzel.“(Sprichwort)

 

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(pixabay)

 

 

 

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Freiheit

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(Bild von sciencefreak auf Pixabay)

„Freiheit ist der Sieg über die Angst.“ (Georg-Wilhelm Exler)

Ich hatte gestern einen sehr anregenden Austausch mit einer lieben bloggerin. Es ging um Gefühle und um Glück (mein Beitrag Du und Ich) und wie jeder von uns damit umgeht.

Ich sauge auch Glück, alleine und in der Stille auf – aber diese Momente empfinde ich eher als kurzweilig. Geteiltes Glück innerhalb meiner Familie und Freunde – bedeuten für mich, immerwährendes Glück. Das empfindet bestimmt jeder von uns anders. Ich denke es kommt sehr viel darauf an, welche Erfahrungen wir im Leben gemacht haben.

Meine Gefühle = Summe meiner Erfahrungen…

Ich empfinde ein sehr starkes Glücks- und Freiheitsgefühl, weil ich den Zugang zu meinem Herzen gefunden habe. Das war nicht immer so. Wenn wir tief ins uns schauen, dann tauchen sehr viele Gefühle auf. Dabei spüren wir negative Gefühle viel intensiver. Entscheidend ist, was wir daraus machen. Ich glaube diese Freiheit bedeutet wirkliche Freiheit, für uns. Wir können ein Leben lang Sklave dieser Gefühle bleiben, wir können aber auch diese Fesseln sprengen und diese Gefühle einfach mal durchleben. Das kann sehr schmerzhaft sein – aber es ist befreiend und wahrhaftig.

Einmal durch die Hölle und zurück. Alles fühlt sich danach anders an. Du legst das Kleid der Enttäuschungen ab, bekommst dafür aber alle Kleider dieser Welt.

Dann gibt es auch immer wieder Rückschläge. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass sich auch dies wieder verändern wird. Nichts bleibt wie es ist. Dieser Satz hat soviel Aussagekraft. Wir haben die Wahl. Wir können uns grämen, uns über alles beschweren, enttäuscht und verletzt sein, mit bösen Gesichtszügen die Gegend verunsichern, doch erreichen werden wir dadurch nichts. Im Gegenteil, wir schotten uns immer und immer mehr vom Leben ab.

Aufstehen, tief durchatmen, die Arme mal in die Luft strecken und einfach nur mal wahrnehmen, seine Gefühle zulassen und wahrnehmen. Das ist für mich wahre Freiheit.

„Wer frei von etwas ist, ist frei für etwas.“ (Georg-Wilhelm Exler)

 

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