Zen – das „Einfache“ so schwer

und nur der Mond war Zeuge

Ein kleiner Hinweis vorab: Zu Beginn des Schreibens habe ich mir über die Struktur keine großen Gedanken gemacht. Ein zugegeben langer Text ist entstanden. Also nimmt euch ein bisschen Zeit für’s Lesen….(mit diesem langen Text ging meine Reise mit schreiben los)…


 

Liebes Du,

ich habe schon so viele Bücher über Zen gelesen. Ich gebe zu – als Mutter von zwei Kindern habe ich das „Zazen“ noch nicht wirklich ausgeübt. Dafür gibt es Gründe: Mir fehlt die Zeit – nein ich muss es anders formulieren: Ich finde dazu nie die passende Zeit!!! Entweder bin ich zu müde, oder es müssen eben im Alltag noch andere Dinge erledigt werden. Vielleicht fehlt mir auch einfach die Ruhe und ich schiebe alle anderen Gründe vor. Die Antwort ist wohl irgendetwas dazwischen.

Was möchte ich eigentlich in meinen Texten erzählen? Dass das „Einfache“ doch sehr schwer ist; dass zwischen dem intellektuellen Begreifen und dem wirklichen inneren Begreifen irgendwie eine Kluft liegt. Verstehen – still sein – ist schwer!

Wenn ich diese klugen Bücher lese, ist mir für einen Moment alles so klar und plötzlich weiß ich, um was es geht. Nur leider – und das ist das Problem – kann ich dieses Gefühl nicht aufrechterhalten. Ich fühle es für einen kurzen Augenblick – es flackert auf und erlischt wieder. Wie geht es Dir damit?

Es kommen immer wieder die alten Muster und Verhaltensweisen zurück. Und wie fühlt Es sich an, wenn Es für immer bleibt? Was genau muss ich tun, damit dies geschieht? Und was ist Es?

Fragen über Fragen…hast Du eine Antwort gefunden?

Schwierig. Vielleicht hätte ich diesen Auszug „Schwierig“ nennen sollen. Aber dieser Begriff impliziert schon eine leichte Resignation.

Eine Möglichkeit: Sich immer wieder darin zu üben, bewusst und aufmerksam zu sein bis dieses Gefühl, dieses Es bleibt, bis Es normal wird – ohne jegliche Anstrengung. Wie das Ein- und Ausatmen…es geschieht. Es ist. Leben ist!

Tief in meinem Herzen ist Es schon. Ich spüre das. Dieser kleine „Tiger“ ist da – neugierig, offen, bereit. Alle Facetten des Lebens, jeder Gedanke, jedes Gefühl annehmen, anschauen (was will mir dieses Gefühl sagen?), innehalten, loslassen, weitergehen. Das ist alles. Um mehr geht es nicht. Gefühle müssen gelebt werden. Glaube mir: Es gibt keine Emotion, die ich verpasse. Sie machen den Zauber des Lebens aus.

 

Gefühle

Über positive Gefühle machen wir uns nicht so viele Gedanken. Sie fühlen sich eben gut an. Basta! Davon wollen wir immer mehr und mehr und wenn das nicht passiert, werden wir traurig. Aber genau da müssen wir beginnen zu schauen. Nichts ist von Ewigkeit; alles verändert sich und das ist auch gut so. Raus aus der Komfortzone – ab in den Dschungel!

Die meisten Menschen fühlen sich von negativen Gedanken und Gefühlen bedroht. Sie sind keine Bedrohung. Sie müssen nur angeschaut werden. Es sind Emotionen tief aus uns heraus. Sie treiben uns an. Sie möchten umgewandelt werden…nur so kann Reife und Entwicklung entstehen. Es ist eine Chance tiefer in das Leben einzusteigen – das Leben besser zu verstehen. Sei dankbar für jede Krise. Unsere Befürchtungen sind schlimmer, als die tatsächlichen Auswirkungen.

Ich habe aufgehört mich zu hinterfragen, warum ich so und so reagiere – oder so und so bin. Es gibt viel Gründe dafür: Erziehung, Konditionierung, schlechtes Karma…was auch immer. Darum geht es mir nicht – auch das werden wir uns nie ausreichend beantworten können. Ich bitte alle Leserinnen und Leser ihre Geschichte zuzuschlagen, um im Hier und Jetzt zu sein – die Dinge anzugehen. Akzeptanz „so bin ich“ – das sind meine Muster… auch die, die mir nicht gefallen, auch sie gehören zu mir. Es sind meine Babys, die gut behandelt werden müssen – mit viel Pflege und Zuneigung. Ich bin das Gesamtpaket. Soll nicht heißen, dass wir uns nicht verändern können oder sollen. Nein, es geht in erster Linie zunächst einmal um Akzeptanz. Daraus kann dann alles entstehen – „neu entstehen – neu justiert werden“. Das innere Programm kann erst durch Akzeptanz sanft die Korrekturen vornehmen. Neues entsteht, wenn wir uns liebevoll vom Alten verabschieden können. Wir können die „alten“ Dienste und Verhaltensmuster liebevoll verabschieden. Wir brauchen sie nicht mehr…ihr Werk ist vollbracht! Es hat Dich unter anderem hierher geführt. Du liest gerade meine Zeilen.

Dieser Text hat keine Einleitung, keine wirkliche Struktur. Ich bin sofort eingestiegen – „nur der Mond war Zeuge“. Diesen Titel, dem ich auch meinen Text gewidmet habe, muss ich Dir natürlich auch noch erklären. Das Wichtigste aber für mich ist, mit Dir meine Gedanken zu teilen. Ich möchte in meinen Worten ein Stück von mir Dir geben…wenn Du das möchtest. Das überlasse ich Dir.

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Spiritualität

Über Spiritualität sprechen wir auch noch. Aber tun wir das nicht schon die ganze Zeit? Nein, da gibt es noch mehr; mehr als unser Verstand jemals begreifen wird. Eventuell lasse ich für die Spiritualität nur ein weißes Blatt Papier stehen. Dieses weiße Blatt Papier sagt mehr aus als 1000 Worte.

Im digitalen Netz ist es aber sehr schwer, ein weißes Blatt Papier stehen zu lassen… und aus diesem Grund habe ich mir überlegt, einfach eine Pause einzulegen

 

 

[Stille]

 

 

Gibt es diesen leeren Raum zwischen unseren Gedanken? Es gibt ihn – ganz bestimmt. Aber warum entwischt er mir immer so schnell?

Form ist Leere und Leere ist Form. Was habe ich mir darüber schon den Kopf zerbrochen. Und da komme ich wieder auf unseren Verstand zurück. Ich denke diese Aussage können wir intellektuell nicht greifen – nicht wirklich verstehen. Dieser Satz entsteht ja im Grunde genommen aus der Leere – aus dem „Formlosen“ – und erfassen und begreifen ihn nur als Form – in unserem Verstand…als unseren Gedanken. Und daraus versuchen wir zu verstehen…

kannst Du mir noch folgen??

Die Leere aber bleibt ein Mysterium: das Zeitlose…Du kannst auch Gott sagen – kein Begriff – nichts kann Es wirklich erfassen – Es bleibt geheimnisvoll. Es offenbart sich in unseren Herzen.

Nach meiner Vorstellung ist Es die Komposition Gottes. Wir Menschen sind die Instrumente; aus uns lässt diese Kraft die schönsten und traurigsten Töne erklingen. Wir spielen sie mal gut, mal schlechter. Und wenn sie gespielt sind, kehren diese Töne wieder in die Leere zurück. Aber alles bedingt einander. Alles gehört zusammen. Auch wenn Menschen oft das Gefühl haben, auf dieser Welt alleine zu sein – wenn sie diese eine Erfahrung machen, wird dieser Gedanke nicht mehr existieren.

 

Zwischengedanke: Kannst Du das Gras wachsen hören?

 

Nun vom Göttlichen wieder ins Alltägliche. Aber genau da offenbart sich ja Gott am Besten.

Also ich für meinen Teil muss meinen Motor täglich neu einstellen – er muss ja schließlich richtig gut laufen. Warum einen VW Käfer fahren (auch wenn Du jetzt ein Liebhaber von VW-Käfer bist), wenn doch ein Ferrari der bessere Untersatz ist….oder?

Wir haben täglich – ja sogar augenblicklich – die Wahl dies zu entscheiden. Es erfordert eine sehr hohe Aufmerksamkeit von uns, dies immer und immer wieder in Erinnerung zu rufen.

Aber wir haben eine Wahl: Wir können das Beste aus jedem Tag herausholen. Noch wichtiger aber ist: das Beste zu geben. Wenn wir uns abends ins Bett legen, sollten wir uns selbst auf die Schulter klopfen können, weil wir alles gegeben haben. Wir stoßen an unsere Grenzen – das ist wohl richtig und wahr – aber wo diese Grenzen sind, entscheiden wir… niemand anderes sonst. Bleib einfach mal auf der Überholspur und sei gut zu dir!

 

„Es sich gut gehen zu lassen und das Leben zu genießen, das ist sehr viel einfacher, als wir oft meinen. Es braucht vor allem eines: den Entschluss dazu.“ (Jochen Mariss)

 

Nur der Mond war Zeuge

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… jetzt komme ich zu diesem Titel zurück: Ich habe in den letzten zwei Jahren ziemlich viel erlebt. Ich habe mich von meinem Ehemann getrennt und lebe jetzt alleine mit meinen zwei wunderbaren Mädchen.

In dieser Zeit ist mein bester Freund gestorben, der auch meine große Jugendliebe war. Ich hatte eine etwas komplizierte Beziehung und musste mich auch sonst mit den Widrigkeiten des Lebens auseinandersetzen. Nicht, dass ich das nicht schon früher getan hätte, aber in den letzten zwei Jahren, da hat mich das Leben doch ganz schön auf eine harte Probe gestellt.

Nur der Mond war Zeuge“ genau dieser Mond hat mich veranlasst zu schreiben. Ich habe die Trennung von meinem Ex-Freund (die etwas komplizierte Beziehung) nicht so gut verkraftet. Für mich kam sie plötzlich, ohne Vorankündigung, ohne Vorbereitung. Ich wusste natürlich von Anfang an, bzw. gab es immer ein latentes Gefühl in mir, dass das keine intensive Beziehung werden kann. Dieser Mann ist in mein Leben gekommen, damit ich mich von meinem „Ex-Ehemann“ und unserer – in den letzten Jahren leider unglücklichen Ehe – besser lösen konnte… und um den Tod meines besten Freundes besser zu verkraften. In der Retrospektive sehe ich das so. Trotz allem war ich ja verliebt in ihn… aber er war für meine Liebe nicht geschaffen.

Meine beste Freundin erzählte mir dann noch, sie hätte ihn ca.vier Wochen nach der Trennung mit einer anderen Frau gesehen. In dieser Nacht habe ich kein Auge zu machen können: quälende Fragen – keine Antworten. Ich stand auf und bin ich durch die Gegend gefahren. Und dann kam dieser eine Augenblick mit dem Gedanken, dass ich all diese negativen Gefühle in etwas Positives verwandeln werde. Ich bin bereit, ich bin frei! Ich kann alles machen…alle Wege stehen mir jetzt offen.

Ich sah den Mond am Himmel – La Luna. Und der Mond sah mich.

Ein Bekannter erzählte mal meiner kleinen Tochter der Mond sei aus Käse. Ich finde das ist eine sehr nette Vorstellung – und daran hat sie noch lange geglaubt.

Ich spürte ich dieser Nacht einen heftigen Trennungsschmerz von „meinen“ Männern – aber auch das Gefühl, dass dieser Schmerz mich nicht umbringt, sondern mich eher wachsen lässt. Er lässt mich kreativ werden… er bringt mich Nachhause – Nachhause zu mir.

Und schon alleine für diese Erfahrung möchte ich meinen Männern ein Dankeschön aussprechen. In meinem Herzen habt ihr alle einen besonderen Platz.

Grazie a voi! …und habe ich schon erwähnt, dass ich Italienerin bin? …Si. Bin ich.

 

Zwischengedanke: „Sei verlaufen“ – du wirst ankommen so oder so…

 

Loslassen

…die Dinge, die Gedanken, die Geschehnisse… loslassen. Ich habe über das Loslassen so viel nachgedacht und gelesen, aber je mehr ich mir das Loslassen wünsche oder umsetzen möchte, desto stärker werden diese Gedanken.

Warum nicht festhalten? Ich denke, wenn man an Dingen festhält, auch wenn sie noch so schwer sind und man das Gefühl hat, das Päckchen wird zu einem Paket; dann wird irgendwann dein Körper automatisch – ganz ohne Zutun – das Paket fallen lassen – los lassen. Es passiert einfach so, ohne diesen Druck des Loslassens. Das heißt: Lass‘ dir Zeit – es geschieht so oder so…vertraue darauf. Vertraue in das Leben! Trage dieses Päckchen, spüre jedes aufkommende Gefühl. Beobachte, was es mit dir macht. Akzeptiere, dass die Dinge gerade so sind, wie sie eben sind. Und schon alleine durch das Beobachten entsteht eine Distanz. Diese Gefühle und Gedanken haben dann keine Macht mehr über dich! Sie überrollen dich nicht.

Also ich habe für mich herausgefunden, dass ich nicht immer loslassen kann und muss – einfach nur weil ich es mir immer und immer wieder vornehme. Vielmehr halte ich eher fest, akzeptiere und spüre, was in mir passiert. Durch dieses Bewusstsein kommt der Prozess des Loslassens von alleine in Gang. That’s it!

Am Besten jetzt damit anfangen. Jetzt!

 

„Die einzige Freude auf der Welt ist das Anfangen. Es ist schön zu leben, weil Leben Anfangen ist, immer, in jedem Augenblick.“ (Cesare Pavese)

 

Ein lieber Freund und Kollege Jochen, der mir hilft, dass diese Zeilen ins Netz kommen fragte mich, wo genau denn die Reise mit diesem Blog hin geht: „Hast du einen Plan?“

Nein, ich habe keinen Plan; für mich ist die Reise das Ziel – mit offenem Ausgang.

In diesem Zusammenhang fällt mir eine sehr interessante Internetseite ein „DATINGROCKS“ – kann ich nur jedem empfehlen, der gerade akut Liebeskummer hat oder alles andere Wissenswerte rund um das Thema Liebe erfahren möchte.

Die Herausgeberin hat das Motto: „Das Leben ist eine Reise, kein Ziel“ – klingt so ähnlich.

Also schreibe ich nach Gusto, was mich gerade so beschäftigt: Ganz ohne Plan. Menschen, die hier eine Anleitung für das Leben suchen, die muss ich enttäuschen.
Dafür gibt es ja anscheinend Spezialisten, die einem genau das vermitteln wollen. Die haben bestimmt einen Plan.

Kommen wir nochmal zurück zum Wesentlichen: Zu uns. Kommen wir zurück zur Liebe. Auch ich möchte der Liebe – diesem wunderschönen Wort, diesem tiefen Gefühl, Zeilen schenken. Amore heißt Liebe auf italienisch… klingt besser – oder!?

 

A M O R E. Die Liebe.

 

Zwischengedanke: Du bist auch der, der zu dem geworden ist, aus den Begegnungen und Erfahrungen, die du gemacht hast…

 

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht. Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.“ (Meister Eckehart)

 

Das mächtigste Werkzeug, das Gott uns mitgegeben hat, ist die Liebe.

Du kannst sie überall sehen. Schau dich um: in den Augen eines Kindes, in den Augen einer Mutter oder eines Vaters, in den Augen deiner Freunde oder deines Partners. Natürlich auch in den Augen eines Tieres. Sie ist allgegenwärtig.

Es gibt die bedingungslose Liebe. Sie ist – wie das Wort schon sagt – bedingungslos. Da gibt es kein Abwägen, Bewerten, keine Vorbehalte. Diese Liebe entsteht zwischen Eltern und Kindern. Ich bin davon überzeugt, es ist die stärkste Liebe, weil sie eben niemals hinterfragt wird.

Anders ist es in der partnerschaftlichen Liebe: Am Anfang jeder Beziehung spielen natürlich die Hormone eine wichtige Rolle. Warum verliebt man sich in einen bestimmten Menschen und in einen anderen eben nicht – was macht ihn aus? Ist es der Geruch, ein Lächeln, eine Berührung? Ist es vom Aussehen abhängig, vom Intellekt?

Ich denke es ist eine Cocktailmischung vieler Zutaten, wie sich zwei Menschen finden. Aber unabhängig davon ist es eine Brise Magie. Oder? Und das kann man nicht zuordnen.

Und der Anfang des Verliebtseins ist immer das Aufregendste. Wer ist mein Gegenüber, der mein Herz berührt? Das Kennenlernen, das langsame Annähern, die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Alles fühlt sich wie Frühling an. Na, kennst du dieses Gefühl?

„Liebespsychose“ –  so könnte man diesen Zustand auch nennen. Der Verstand ist wie betäubt.

Aber was passiert, wenn diese Zeit vorbei ist? Was bleibt übrig? Ist das dann Liebe? Und wann fängst du an deine Liebste oder Liebsten zu bewerten, zu hinterfragen?

Darauf werde ich noch genauer eingehen.

Manche Menschen sind aber auch nur süchtig nach dem Gefühl des Verliebtseins. Diese Menschen glauben nicht wirklich an die Liebe, sondern rennen nur guten Gefühlen hinterher. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, dann mach weiter so. Es ist dein Weg und irgendwann, dass hoffe ich für dich, wirst du ankommen.

Aber Liebe entsteht nun mal nach dem Verliebtsein.

 

Zwischengedanke: Jeder, der den Herzschmerz verpasst hat, dem fehlt im Leben etwas sehr wesentliches; nämlich das Gefühl, zu leben!

 

Nach einer gewissen Zeit wirst du diesen Menschen sehr gut kennen. Du bist bereit, deine Zukunft mit ihm zu verbringen. Respekt, Vertrauen, Geborgenheit, Verständnis – um nur mal ein paar Dinge zu nennen – tragen deine Beziehung. Ich habe dazu etwas ganz Besonderes gelesen und mir gut gemerkt, weil es genau das beschreibt, was eine liebevolle Beziehung ausmacht:

 

„Für die Welt bist du nur ein irgendjemand – aber für ein irgendjemand bist du die Welt.“ (Erich Fried)

Na, das sagt doch alles aus oder?

 

Aber auch die besten Beziehungen durchlaufen Feuerproben. Jetzt komme ich wieder zurück auf das hinterfragen. Und das machen wir, bewusst oder unbewusst.

In jeder Beziehungskrise stellen wir den Partner in Frage. Wir fangen an zu bewerten, Bedingungen zu stellen.

In solchen Zeiten hilft der beste Liebesfilm nicht. Denn die Realität ist da mit uns gnadenlos.

Aber statt den Partner in Frage zu stellen, was ist eigentlich mit Dir?

Läuft’s nicht so, wie du dir das vorstellst? Was veranlasst deine Unzufriedenheit? Wie viele Kompromisse gehst du ein? Wer ist deiner größter Kritiker?

Jede Beziehung hat ihre Dynamik. Wichtig ist, dass eine Beziehung Entwicklungspotential aufweist, für beide Partner.

Nichts ist „unsexier“ als zu klammern; das gilt für Männer und Frauen… und dabei das komplette Selbstbewusstsein aus der Beziehung zu schöpfen. Und nichts ist schlimmer, als den Anderen für die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen.

Wenn du merkst, dass es kein Weiterkommen für deine Wünsche und Träume gibt, dann hast du mit Sicherheit den falschen Partner.

In einer gesunden Beziehung gehört es nun mal dazu, seinen Partner darin zu unterstützen. Aber mir ist auch klar, dass Menschen, die eben keine Ziele haben, dies als Gefahr sehen. Sie fühlen sich regelrecht bedroht in ihrer doch so heilen Welt.

Hier entsteht ein sehr hohes Konfliktpotential.

Komm raus aus deiner Höhle und schau dich in der Welt um. Was willst du vom Leben? Und was will das Leben von dir?

Hast du dir diese Fragen schon mal gestellt? Also Schlafwandler brauchen sich diese Fragen nicht zu stellen. Völlig absurd! Diese Menschen möchte ich auch nicht erreichen. Die lasse ich lieber weiter schlafen.

Eine Beziehung kann zerbrechen, ja selbst das tiefste Gefühl, das du für einen Meschen empfinden kannst, ist vergänglich. Du weißt nicht, was das Leben mit dir macht. Eine Beziehung, die auf sehr weichem Fundament aufgebaut wurde, übersteht keine Stürme.

Eine Vision, eine Idee, ein Ziel bleibt dir für immer – solange du lebst!

Vielleicht hält das Leben etwas für dich bereit und du erkennst es noch nicht. Wenn eine Tür zugeht, – genau dann – musst du deine Antennen sehr fein einstellen: In diesem Moment öffnen sich andere Türen. Aber um das zu sehen, braucht es deine hohe Aufmerksamkeit. Bleib wach!

Wenn du gerade eine sehr gesunde und glückliche Beziehung führst, dann gratuliere ich dir an dieser Stelle! Und für alle anderen gilt: wollt ihr das auch? Dann arbeitet daran! Stellt euch die richtigen Fragen und beantwortet sie euch ehrlich. Ganz ehrlich!

Bist du glücklich? Hast du dein Ziel erreicht – damit meine ich: Bist du auf Reisen?
Was würdest du noch gerne machen? Bist du im Austausch mit deinem Partner?

Diese Fragen sollten sich auch alle die stellen, die zur Zeit alleine sind.

Und auch ich stelle mir diese Fragen – immer wieder neu…

Euch allen da draußen im Dschungel drücke ich jetzt eine Portion Mut in die Hand.
Fangt an. Jetzt!

 

„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“ (Sprichwort)

 

Neulich habe ich noch einen wunderschönen Satz zum Thema Liebe gelesen.

 

Wenn man verliebt ist, ist jedes Wetter wunderbar.  (Joseph Rudyard Kipling)

Klingt einfach und schön.

Wie viele Bücher, Filme, Musik haben sich mit dem Thema Liebe schon befasst. Sie bleibt unerschöpflich …und sie ist das, was die Welt zusammenhält.

 

Zwischengedanke: Alle Geschichten sind wahr…

 

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…und weiter geht’s im Blog …

2 Gedanken zu “Zen – das „Einfache“ so schwer

  1. Liebe Teresa,
    herzlichsten dank für diese wunderbaren und liebevollen gedanken. Sie sind wirklich ganz besonders und tief berührend, weil so ehrlich aus ihrem herzen gesprochen. schön, dass sie den mut haben, dies mit uns da draussen zu teilen-ein wahres geschenk !!!
    mit herzlichem gruß
    gabriele mohm

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  2. Das sind wirklich sehr nachvollziehbare und wahre Gedanken, die du da beschreibst. Sicherlich schöpfst Du aus einem großen Erfahrungsschatz. Ich finde deine klare Ausdrucksweise bemerkenswert und auch sehr emotional und lebendig. Es hat richtig Spaß gemacht, bis hierher zu lesen. Mach bitte weiter so; ich komme ab jetzt bestimmt öfter hier vorbei :-)

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