Offener Brief

Liebe Bundesregierung,

anstatt die Gesellschaft weiterhin mit einer politischen Rhetorik zu spalten, wäre es an der Zeit andere Töne anzuschlagen. Diese ganze Diskussion um den Impfdruck zu erhöhen ist so kontraproduktiv, dass einige schon alleine aus Protest keine Impfung mehr zulassen würden.

Nein, zu dieser Gruppe gehöre ich nicht, aber ich gehöre nach wie vor zu der Gruppe, die sich verdammt viele Gedanken, um diese ganze Pandemie macht. Ich bin keine Leugnerin und keine Impfgegnerin, aber ich bestehe auf das Recht, dass jeder Mensch für sich selber eine Entscheidung trifft, mit die ihr leben muss und die er auch zu verantworten hat.

Es gibt viele Argumente für eine Impfung, es gibt aber auch Argumente dagegen,; einfach mal so zu tun als wären sie nicht da, ist und bleibt fahrlässig. Ich kann mich infizieren, ja, ich kann einen schweren Verlauf haben, ja, ich kann aber auch eine starke Impfnebenwirkung haben, alles ist möglich und alles im Konjunktiv. Ich kann auch für die Zukunft auf eine natürliche Immunität aufbauen, nach einer Infektion, die deutlich mehr Antikörper aufweist, als eine Impfung.

Wie auch immer, jeder entscheidet das für sich selber und da sollte sich die Politik völlig raushalten. Das Angebot wurde gemacht und jetzt ist an der Zeit die Menschen einfach mal in Ruhe zu lassen. Sonst werden wir i n eine Endlosschleife geraten (siehe Israel).

Unsere Intensivstationen sind noch nicht überfüllt und der Herbst wird zeigen was passiert. Solange keine wesentlichen und essentiellen Veränderungen geschehen, lasse ich dem Leben seinen Lauf.

Was mich besonders fuchst ist zusehends die Spaltung der Gesellschaft, getragen von der Politik.

Liebe PolitikerInnen lasst es jetzt gut sein! Diese ganzen neuen Regelungen 2G, 3G oder 1G sind so widersinnig und helfen uns nicht – sondern trennen immer mehr Menschen voneinander.

Was für mich gilt ist das GG – Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, alle anderen G’s tragen nicht zu einer gemeinschaftlichen, sozialen und humanistischen Gesellschaft bei.

13 Gedanken zu “Offener Brief

  1. Was mich aber auch ärgert, ist der Umstand, dass viele Impfgegner Scharlatanen aufgesessen sind. Ich habe kein Problem mit Leuten, die glauben, dass Paul McCartney schon Anfang der 70er Jahre gestorben ist, oder die glauben, dass 9/11 ein Komplott des CIA war, oder dass die Mondlandung nur gefaked war. Für all diese Theorien gibt es mehr als überzeugende Indizien. Diese werden aber nicht von den Massenmedien publiziert. Mann muss schon suchen, um sie zu finden. Hat man sie aber gefunden, dann ist man schnell davon überzeugt, dass es gar nicht anders sein kann und hört auf zu suchen. Gar nicht egal ist es mir aber, wenn Menschen glauben, dass die Spike Proteine gefährlich sind und im ganzen Körper Entzündungen hervorrufen oder dass die mRNA Impfstoffe nicht gut sein können, weil die ganzen Zulassungsverfahren unterlaufen wurden, oder dass die mRNA Impfstoffe die natürliche Immunantwort des Körpers umprogrammieren und das ein großes Problem sei. Für all das und noch vieles mehr findet man auch Indizien im Web. Wenn man aber bereit ist weiter zu suchen, findet man auch ganz andere Aussagen zu den Themen, aber untermauert durch die Wissenschaft. Diese damit als Establishment hörig hinzustellen ist nicht gerechtfertigt. Ich bin selbst davon überzeugt, dass es ohne die Impfungen nicht möglich gewesen wäre und auch nicht möglich sein wird, diese Pandemie verhältnismäßig glimpflich zu durchstehen. Das wird aber nur möglich sein, wenn sich möglichst viele impfen lassen. Und da halte ich es vertretbar, auch die G Regeln einzuführen. Es geht hier nicht um den Glauben des Einzelnen, sondern um das Gemeinwohl.

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  2. Sehr fein, liebe Tete.
    Wie immer genau hingeschaut und nachgedacht und mit Herz gehandelt und geschrieben.
    Ich bin ganz bei dir.
    Und frage mich, ob „die Politik“ inzwischen nicht ein Selbstläufer ist, d.h. Menschen tun etwas, für das sie gewählt wurden – und das oft an den Menschen vorbei. Es ist eine komplexe Zeit und wie las ich gestern oder vorgestern in einem Beitrag, die nächsten 50 bis 100 Jahre werden zeigen, ob wir die Kurve kriegen und auf diesem Planeten bestehen bleiben.
    Oder, das sind dann meine Worte, die Erde sich einmal kräftig schüttelt und diese lästigen Ameisen abwirft.
    Menschen wie du, die dezidiert nachdenken und allem Platz geben, haben es nicht einfach in diesen Zeiten. Es ist auch wie ein innerer Kampf. Verständnis für dies und für jenes und leidend an dem Zementieren von Polen, was vor unseren Augen immer noch passiert. Und teils von lieben Menschen mitgemacht wird.

    Jeder muss für sich entscheiden immer. Und die Herausforderung ist, die eine wie die andere Entscheidung mit Offenheit und Verständnis zu nehmen und Ja zu sagen zum Gegenüber. Das braucht Persönlichkeit, innere Stärke und Reife.

    Herzliche Grüße
    Marion

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    • Liebe Marion,
      ich danke dir so sehr für deine Worte :-) du hast es so treffend formuliert, wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe dann das: hier deine Worte „Menschen wie du, die dezidiert nachdenken und allem Platz geben, haben es nicht einfach in diesen Zeiten.“
      Ich möchte den Menschen Raum geben, damit sie sich mit ihren Entscheidungen wohl fühlen. Das bin ich, dafür lebe ich – für die „Weite“ – nicht für die Enge.

      Menschen, wie Du können mich sehr gut verstehen :-)
      Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag Tete

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  3. Eine wahre, wie wichtige Betrachtung liebe Gina,

    … und ja, es ist die eigene Selbstverantwortung
    und eben auch die Holpflicht eines jeden Einzelnen,
    die „erforderlichen“ Informationen einzuholen.

    Ich bin mir jedoch sicher, daß die abgespaltenen „Nicht-Geimpften“ sich da mehr Gedanken machen und Informationen einholen, als die,
    welche da dem „Narrativ“ folgen … – und es eben so machen wie die Masse
    und wie es von diversen Institutionen herunter gereicht wird.

    Erlaube die Frage, so es recht ist:
    Hat uns die Regierung und die offiziellen Organe noch nie belogen,
    ganz gleich, ob vor oder nach den Wahlen …?

    ja, und jetzt … kann man vortrefflich auch über diesen Aspekt reflektieren kann.

    Hmm, zweite Frage:
    Was ist Gemeinwohl?

    Bleiben wir jedoch beim „Blickwinkel“ und im Prinzip der Liebe:
    „Kennt sie irgendeine Form von Zwang?

    Alles Liebe,
    Raffa.

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    • Lieber Raffa,

      Danke für deine wertvollen Zeilen.

      Frage 1) oh ja mehr als einmal
      Frage 2) das Wohl von ALLEN (was zur Zeit überhaupt nicht berücksichtigt wird) bzw. jeder / jede beansprucht das für sich, je nach Lager- da geht es aber mehr um das eigene Wohl.
      Frage) Nein, ehrliche und wahre Liebe kennt keinen Zwang

      A presto Raffa

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      • Liebe Tete,

        was macht uns
        1) dann so sicher, daß sie bei der o.g. Thematik deines Artikels
        und eben bei den vielen, sich widersprechenden Aussagen der „Organe“ der Politik, Regierung etc.,
        hier uns nicht ein weiteres Mal „leimen“?
        2) Der „Organismus“ des Gemeinwohls jedoch (m.M.n.), setzt sich aus der Gesundheit beginnend bei jedem Einzelnen zusammen. Dafür ist ein jeder, passend zum eigenen, speziellen Metabolismus zuständig, beginnend bei der spezifischen, ausgewogenen und „richtigen Ernährung“,
        welche dann zum Einen nicht nur das natürliche Abwehr- und Immunsystem stärkt,
        sondern auch zum Anderen heißt, daß ein jeder für sich essen muß – … ein anderer kann ja nicht für dich essen, auf daß du gesund wirst.

        Tja, und diese seltsamen Methoden, der Zwangsbeglückung können weder
        aus der Liebe oder einer Fürsorge kommen.
        Denken wir hier mal tiefer, weiter oder nach den „prinzipliellen“ Prinzipien der angewandten „Handlungsstränge“, dann …

        …dürfen wir uns wieder mehr aufmachen, diese ehrliche und wahre Liebe zu leben.
        Auch mit deren prinzipiellen Konsequenzen, welche in keinster Weise mit den jetzt sicht- und erfahrbaren „Maßnahmen“ im Einklang sind.
        Wie du schon schreibst, sorgen sie nur für Parteiung, Spaltung und Trennung,
        welche jedoch auch schon durch die vermeintlich erforderlichen Maßnahmen erreicht werden.

        Wofür eigentlich und mit welchem „Endziel“ sind nur all diese „Aktionen“?

        Alles Liebe,
        Raffa.

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      • Hmm,
        entsinnst du dich an Ignazio Silone?
        Da kommt doch schon der erster Ansatz, der „Bodensatz“ für das Ziel der, ja, wie sollen wir sie nennen?, „Eliten“!
        Die „Fascia“ im „anderen“ Gewand…

        Saluti,
        Raffa.

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