Essenziale

(Pixabay)

(Diesen Beitrag habe ich vor ein paar Jahren geschrieben, ich finde er verdient noch einen Post)

„Das Wesentliche ist einfach“. Was genau umschreiben diese Worte. Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose….

„Dinge sind, was sie sind“

Aber was genau, macht uns oft das Leben so schwer!? Ist es unser konditionierter Verstand? Der alles bewerten, analysieren und etikettieren muss. Ist es das? Drehen wir uns hierbei im Kreis!? Eine wirklich neue Erfahrung können wir doch nur machen, wenn wir sie nicht mit „alten“ Maßstäbe vergleichen oder?

Manchmal gelingt es mir, eine Situation oder Erfahrung einfach nur auf mich wirken zu lassen. Wenn ich etwas besonders schön finde, dann öffnet sich mir dieser offene lebendige Geist; besonders in der Kunst oder beim Hören von Musik oder in der Natur – es gibt viele solcher Momente der Schönheit und Stille. Ich könnte diese Augenblicke auch Hingabe nennen.

Nur im Alltag, da fällt es mir doch schwer diesen offenen Geist aufrecht zu erhalten. So vorbehaltslos und vorurteilslos – wer ist das schon!? Naja, wenigstens kenne ich meine „kleinen Biester“ ;-)

Im Grunde genommen ist alles einfach; das Wesentliche, das Leben ist einfach. Andere Lebewesen auf diesem Planeten sind wahre Meister darin. Uns Menschen sind leider diese Instinkte, im Laufe der Evolution, verloren gegangen.

Aber diese Instinkte sind nach wie vor tief in uns verankert; waren noch nie weg. Wir haben sie ein wenig eingeschläfert oder mit belanglosen Dingen betäubt. Viele schöne und einfache Dinge entgehen uns durch diese Benebelung. Sie entwischen uns regelrecht.

Dem Leben aufmerksam zu begegnen und zu vertrauen – wie sollten oder können wir das vergessen!?

Das Wesentliche ist einfach. Es ist in uns.

Still sitzen
Nichts tun
Der Frühling kommt
Das Gras wächst

(aus dem Zen-Buddhismus)

2 Gedanken zu “Essenziale

  1. Nun, liebe TeteGina,

    nicht nur das der Teufel im Detail steckt, erklärt dann,
    daß das Einfache, das Verifizierbare (;-) oder einfach nur die Früchte, an denen wir erkennen können,
    aus der „mode“ sind –
    oder gar gebracht worden sind.

    Deine Frage nach den Maßstäben ist hoch interessant.
    Nehmen wir dann nur die neuen?? … und wer hat sie uns vorgelegt?
    oder vielleicht doch die alten, welche den Alten schon weiter geholfen haben.

    Wie unbestechlich ist die Liebe? – also diese eine Liebe, diese „ungefärbte“,
    die du ja auch gerade hier umschriebe hast im Kontext mit der Hingabe.
    Das wäre ja dann auch ein alter Maßstab oder ein „Marker“?!!

    Andere Frage, wer kreiert die Vorurteile?, oops doch da drehen wir uns ja im Kreis,
    weil so einem „Urteil“ oder besser „Bewertung“ liegt ja auch wieder ein Maßstab zu Grunde.

    Das Leben, wie eben auch die Liebe hat ihre Prinzipien, welche eigentlich klar und unverrückbar sind.
    Ganz gleich, ob man am Begriff der Liebe „herumschraubt, die Prinzipien und eben auch die darin liegenden Maßstäbe sind unverrückbar, wie eben auch „essentiell“ (;-)

    Doch brechen wir sie, die Prinzipien, die Maßstäbe wie das Essentielle herunter auf Instinkte,
    dann ist es mit den geistbegabten „Wesen“ ja aus – was übrigens ein Ziel derer ist, welche uns genau hier berauben wollen und uns auf das Niveau von Tieren degradieren wollen –
    oder wirtschaftlich gesprochen, zu Verbrauchern, zu Konsumenten …
    und das leider auf so vielen Ebenen.
    Ich nenne es die Degradierung auf diese „komischen F´s“:
    Fressen, Fernsehen, Fußball, Ferien, Fopping Queen (öh!??), Fic… etc.
    und so entleeren wir brav unseren Geist, wie eben auch diese altren Maßstäbe –
    die Liebe ausgehöhlt, den Instinkten und dem billigen Appetentverhalten folgend.

    Man könnte meinen, daß Hunde derzeit mehr Treue, Liebe und Hirn haben …
    Naja, Angst frißt Hirn — wie eben auch Gier
    und hier schließt sich erstaunlicherweise ein Kreis,
    doch lassen wir das,
    denn wer springt dann freiwillig über die Hürde der kognitiven Dissonanz?

    Alles liebe, alles Wachstum und eben auch alles Fülle,
    wenn wir es zulassen (auch nach den alten Maßstäben und Prinzipien);

    Raffa.

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