Wunderland

(Pixabay)

Ich habe einen sehr guten Beitrag über das „Nein“ gelesen, veröffentlicht von Sultanine, dessen blog ich sehr schätze.

Sie hat mir aus der Seele gesprochen. Ich bin manchmal so genervt von „Ja-Sagern“, ohne eigenen Standpunkt, strömend mit der Masse. Der ehrlichste Weg mit mir Selbst ist mein Inneres, meine Neigungen und meine Bedürfnisse zu leben. Das ist nicht immer einfach, weil ich auch mit den Konsequenzen leben muss.

Diese Haltung macht mich nicht beliebt, ich würde sagen, eher unbequem und kann durchaus zu Konflikten führen. Dafür braucht es ein dickes Fell, eine unerschütterliches Vertrauen in meinen Stärken und auch in meinen Schwächen – aber vorallem braucht es Selbstliebe.

Diese Selbstliebe war nicht einfach da; es ist ein Prozess mit meiner inneren Welt. Eine Innenschau, die sehr weh tun kann. Dieses Hineinschauen formt meine Gedanken, mein Verhalten. Ich werde präsent…meine Worte und Taten sind ehrlich. Ich rede nicht anderen aus dem Mund. Ich lebe ein „Nein“ wenn es sein muss und ein „Ja“, weil ich es will.

Warum habe ich diesen Beitrag Wunderland genannt? Hm… wahrscheinlich weil nicht alles im Leben, wie im Wunderland geschieht. Wir müssen durch den dunklen Wald marschieren, der viele Hindernisse und Überraschungen für uns bereit hält und wir irgendwann erkennen, dass es Chancen waren, unsere Fähigkeiten zu erkennen und daran zu wachsen.

„Sei ehrlich, brutal ehrlich. So entstehen echte Beziehungen.“ (Lauryn Hill)

9 Gedanken zu “Wunderland

  1. Liebe Tete,
    die größten Hindernisse und Überraschungen machen besonders deutlich, wie man daran wachsen und für weitere Situationen lernen kann. Ich habe immer mehr gelernt, auf innere Intuitionen zu hören, ob ich ja oder nein zu etwas sagen will. Manchmal sind sie kaum wahrnehmbar, aber mit etwas Übung immer besser aufzuspüren.
    Danke für Deine Gedanken, die mich angeregt haben!
    Herzlichen Gruß, Michael

    Gefällt 2 Personen

  2. Letztens saß ich in einem sehr guten Seminar. Dort hieß es: Diejenigen, die Widerspruch geben und nicht alles hinnehmen, sind oft nicht die beliebtesten in einer Gruppe. Aber sie sind extrem wichtig, da sie Dynamik in die Gruppe bringen.

    Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass irgendwo nicht beliebt bist, aber ich denke du hast recht damit, nicht zu allem ja zu sagen.

    Liebe Grüße
    Hannes

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Hannes, deinen letzten Satz habe ich nicht ganz verstanden, meinst du, du könntest dir nicht vorstellen, dass ich nicht irgendwo nicht beliebt wäre oder oder :-)….hm…auf jeden Fall sage ich nicht zu allem Ja. Es braucht seine Zeit die innere Festung zu entwickeln – aber wenn sie da ist, dann weiß man für sich, wo man hingehört. LG Tete

      Gefällt 1 Person

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