Bestimmung

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(Pixabay)

„Vor seinem Schicksal kann man sich nicht verstecken, es wird dich finden – egal wo, so oder so…“

In meinem Urlaub habe ich das gelesen. Der Satz spukte mir tagelang im Kopf herum. Wie ich finde, ein „Volltreffer“. Wenn wir über gelesene Zeilen sehr lange sinnieren, dann berühren sie unseren Kern. Das Unbewusste bahnt sich seinen Weg in unser „Tagesbewusstsein“.  Ob ich an Schicksal glaube oder Bestimmung, hm…das kann ich gar nicht so genau beantworten. Ich glaube an Entscheidungen. Je nachdem wie wir uns entscheiden, wird unser Wegweiser bestimmt. Das Schicksal ist für mich sinnbildlich der Mittelpfosten, an dem die Schilder angebracht werden. Sozusagen der Ausgangspunkt von allem, was in unserem Leben passieren kann.

Meine Entscheidungen treffe ich sehr intuitiv. Ich kann meinem Bauchgefühl vertrauen. Meine bisher getroffenen Entscheidungen haben mich hierhin geführt. An diesem Ort fühle ich mich wohl, möchte ich sein – falls dieses Gefühl irgendwann in Unbehagen umschlägt, dann reise ich weiter.

WIR sind Reisende und irgendwann treffen wir uns am Mittelpfosten, denn von dort aus beginnen unsere Geschichten.

„Wenn du dein Hier und Jetzt unerträglich findest und es dich unglücklich macht, dann gibt es drei Möglichkeiten: Verlasse die Situation, verändere sie oder akzeptiere sie ganz. Wenn du Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, dann musst du eine dieser drei Möglichkeiten wählen, und du musst die Wahl jetzt treffen.“ (Eckhart Tolle)

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(Pixabay)

 

 

6 Gedanken zu “Bestimmung

  1. Ahoi Tete,
    wieder an Land, wie fein, „ick freu´ mir“.

    Sinniere ich über die von dir zur Disposition gestellten Worte, dann frage ich
    mich
    – zum Einen: Werde ich gefunden oder finde ich?
    und folgend, was passiert in der neuen Situation, mit der neuen Erkenntnis??
    – zum Anderen: Wer oder was ist das Schicksal?
    oder welches Kostüm trägt die Bestimmung, welche Eigenschaften, welchen „Charakter“ hat die Bestimmung …?

    Kleiner Kalauer zum Schluß:
    Was passiert, wenn ich „Vollpfosten meine Mitte finde?“ – Wird es dann still oder gibt es einen Auflauf???

    Alles Liebe,
    Raffa.

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    • Hallo Raffa, schön von dir zu hören :-) Fragen über Fragen :-) ich würde sagen sowohl als auch, ich finde und ich werde gefunden,mit der neuen Erkenntnis wird wohl nichts viel passieren nach dem Zitat:
      „Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.
      Nach der Erleuchtung. Holz hacken und Wasser tragen.“
      Was die Bestimmung angeht so kleidet sie jeder sehr individuell, ich trage sie gerne in leuchtenden Farben.

      Ich tippe auf Auflauf *LOL*

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Tete,
    wie ich mich freue, dich wieder zu lesen. Und hier mit einem Beitrag, der kurz und knackig genau den Punkt trifft. Den ich fühlen, nachvollziehen und bejahen kann. Ziemlich geschickt ausgedrückt! Ich danke dir 💫😘✨

    Gefällt 1 Person

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