Zitat des Tages

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(pixabay)

 

„Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unsers Schicksals leichtem Wagen durch; und uns bleibt nichts, als mutig gefaßt die Zügel festzuhalten und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Wohin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

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5 Gedanken zu “Zitat des Tages

  1. Die „Sonnenpferde“ sind nach 1788 noch wilder und auch subtil fieser geworden, von den Geistern wollen wir gar nicht reden –
    der mit Vorsicht zu genießende alte Mann, welcher heute publikumswirksam mit Klorollen beworfen werden muß, hat ja 1808 mit der faustischen Tragödie noch tiefer nachgelegt.

    Auch dieser „letzte Satz“:
    „Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.“ –
    führt uns da weiter, jetzt und auch in den Worten um den Doktor, welcher den Pudel und dessen Kern ins „Licht“ zehrt.

    Danke für die erinnernden Zeilen,
    wird vielleicht wieder Zeit, sich den Faust zu Gemüte zu führen, auf daß noch weiter die „Kinnlade herunter fällt“ …

    Liebe Grüße,
    Raffa.

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  2. „Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.“
    Nun, und wenn er sich denn erinnert, kann das ganz schön fordernd sein. Bringt aber auch eine Menge Abenteuer, Wachstum und Veränderungspotenzial mit sich.

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