Kreativ und frei arbeiten

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Ich habe da so eine Idee und ich bin bestimmt nicht die Erste, die darüber nachdenkt.

Was wäre, wenn wir unsere Arbeit frei gestalten können, wirklich frei gestalten können, ganz ohne Rahmenbedingungen und uns dementsprechend auch selbst „vergüten“. Sozusagen die eigene Arbeit bewerten und entlohnen!

Es gibt Tage, da bin ich sehr produktiv und arbeite wie ein Hamsterchen. Und es gibt Tage, da verbringe ich mehr Zeit mit Kaffee trinken und mit Kollegen zu plaudern, als mit sinnvoller Arbeit. Ich würde meine Arbeitszeit noch flexiblerer gestalten. Wenn ich Lust habe zu arbeiten, dann gehe ich ins Büro und wenn ich keine Lust habe, dann füttere ich lieber die Tauben am Ufer. Mein Chef wäre garantiert von alldem nicht begeistert.
Aber macht es Sinn im Büro anwesend zu sein, wenn wir geistig in einer Hängematte liegen!?

Kreative, gute und erfolgreiche Arbeit kann nur dann stattfinden, wenn wir „Bock“ haben. So ist es nun mal. Alles andere ist leidenschaftslos. Ich weiß, ich weiß – es gibt nun mal auch die Art von Arbeit, die mit Leidenschaft überhaupt nichts gemein hat.

Ich finde es aber durchaus interessant, wie wir unsere eigene Arbeitstage sehen würden.

Welchen eigenen Maßstab setze ich dafür an? Wie bewerte ich meine Arbeit? Welches Gehalt würde ich mir auszahlen? Wievel Freiheit darf sein?

 

„Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten.“
(Khalil Gibran)

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2 Gedanken zu “Kreativ und frei arbeiten

  1. Du hast ganz völlig Recht. Früher habe ich 6 Tagen pro Woche gearbeitet und meine Arbeit war auch sehr stressig. Ich war genauso wie du geschrieben hast, an einem war Tag ganz fleißig und an einem anderen nur quatschte mit meinen Kollegen und Kaffe getrunken. Jetzt arbeite als Hilfskraft bei den zwei unterschiedlichen Arbeitsplätzen und gleichzeitig gehe ich auch zur Uni. Unter der Woche bin ich ganz voll. Trotzdem mache ich unglaublich Spaß bei der Arbeit, da ich meine Arbeitszeiten ab und zu ändern könnte. Bei der Arbeit bin ich jetzt noch produktiver, da alles flexible ist, glaube ich. Natürlich ist die Atmosphäre auch gut und die Menschen, mit den zusammenarbeite, sind ganz nett. Trotzdem finde ich flexible zu sein sehr wichtig, um bessere Leistung bei der Arbeit haben zu können.

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    • Nicht jede Arbeit kann flexibel gestaltet werden, aber im Dienstleistungssektor ist kreatives Denken gefragt. Und um gute Arbeit zu liefern, brauchen wir diesen Freiraum. Schön, dass du dir diese Räume geschafft hast. Liebe Grüße Tete

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