Amore – Liebe

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Das mächtigste Werkzeug, das Gott uns mitgegeben hat, ist die Liebe.

 

 

 

 

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht. Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.“ (Meister Eckehart)

Du kannst sie überall sehen. Schau dich um: in den Augen eines Kindes, in den Augen einer Mutter oder eines Vaters, in den Augen deiner Freunde oder deines Partners. Natürlich auch in den Augen eines Tieres. Sie ist allgegenwärtig.

Es gibt die bedingungslose Liebe. Sie ist – wie das Wort schon sagt – bedingungslos. Da gibt es kein Abwägen, Bewerten, keine Vorbehalte. Diese Liebe entsteht zwischen Eltern und Kindern. Ich bin davon überzeugt, es ist die stärkste Liebe, weil sie eben niemals hinterfragt wird.

Anders ist es in der partnerschaftlichen Liebe: Am Anfang jeder Beziehung spielen natürlich die Hormone eine wichtige Rolle. Warum verliebt man sich in einen bestimmten Menschen und in einen anderen eben nicht – was macht ihn aus? Ist es der Geruch, ein Lächeln, eine Berührung? Ist es vom Aussehen abhängig, vom Intellekt?

Ich denke es ist eine Cocktailmischung vieler Zutaten, wie sich zwei Menschen finden. Aber unabhängig davon ist es eine Brise Magie. Oder? Und das kann man nicht zuordnen.

Und der Anfang des Verliebtseins ist immer das Aufregendste. Wer ist mein Gegenüber, der mein Herz berührt? Das Kennenlernen, das langsame Annähern, die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Alles fühlt sich wie Frühling an. Na, kennst du dieses Gefühl?

„Liebespsychose“ –  so könnte man diesen Zustand auch nennen. Der Verstand ist wie betäubt.

Aber was passiert, wenn diese Zeit vorbei ist? Was bleibt übrig? Ist das dann Liebe? Und wann fängst du an deine Liebste oder Liebsten zu bewerten, zu hinterfragen?

Darauf werde ich noch genauer eingehen.

Manche Menschen sind aber auch nur süchtig nach dem Gefühl des Verliebtseins. Diese Menschen glauben nicht wirklich an die Liebe, sondern rennen nur guten Gefühlen hinterher. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, dann mach weiter so. Es ist dein Weg und irgendwann, dass hoffe ich für dich, wirst du ankommen.

Aber Liebe entsteht nun mal nach dem Verliebtsein.

 

Zwischengedanke: Jeder, der den Herzschmerz verpasst hat, dem fehlt im Leben etwas sehr wesentliches; nämlich das Gefühl, zu leben!

 

Nach einer gewissen Zeit wirst du diesen Menschen sehr gut kennen. Du bist bereit, deine Zukunft mit ihm zu verbringen. Respekt, Vertrauen, Geborgenheit, Verständnis – um nur mal ein paar Dinge zu nennen – tragen deine Beziehung. Ich habe dazu etwas ganz Besonderes gelesen und mir gut gemerkt, weil es genau das beschreibt, was eine liebevolle Beziehung ausmacht:

 

„Für die Welt bist du nur ein irgendjemand – aber für ein irgendjemand bist du die Welt.“ (Erich Fried)

 

Na, das sagt doch alles aus oder?

Aber auch die besten Beziehungen durchlaufen Feuerproben. Jetzt komme ich wieder zurück auf das hinterfragen. Und das machen wir, bewusst oder unbewusst. In jeder Beziehungskrise stellen wir den Partner in Frage. Wir fangen an zu bewerten, Bedingungen zu stellen. In solchen Zeiten hilft der beste Liebesfilm nicht. Denn die Realität ist da mit uns gnadenlos.

Aber statt den Partner in Frage zu stellen, was ist eigentlich mit Dir?

Läuft’s nicht so, wie du dir das vorstellst? Was veranlasst deine Unzufriedenheit? Wie viele Kompromisse gehst du ein? Wer ist deiner größter Kritiker?

Jede Beziehung hat ihre Dynamik. Wichtig ist, dass eine Beziehung Entwicklungspotential aufweist, für beide Partner. Nichts ist „unsexier“ als zu klammern; das gilt für Männer und Frauen… und dabei das komplette Selbstbewusstsein aus der Beziehung zu schöpfen. Und nichts ist schlimmer, als den Anderen für die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen. Wenn du merkst, dass es kein Weiterkommen für deine Wünsche und Träume gibt, dann hast du mit Sicherheit den falschen Partner.

In einer gesunden Beziehung gehört es nun mal dazu, seinen Partner darin zu unterstützen. Aber mir ist auch klar, dass Menschen, die eben keine Ziele haben, dies als Gefahr sehen. Sie fühlen sich regelrecht bedroht in ihrer doch so heilen Welt. Hier entsteht ein sehr hohes Konfliktpotential.

Komm raus aus deiner Höhle und schau dich in der Welt um. Was willst du vom Leben? Und was will das Leben von dir?

Hast du dir diese Fragen schon mal gestellt? Also Schlafwandler brauchen sich diese Fragen nicht zu stellen. Völlig absurd! Diese Menschen möchte ich auch nicht erreichen. Die lasse ich lieber weiter schlafen.

Eine Beziehung kann zerbrechen, ja selbst das tiefste Gefühl, das du für einen Meschen empfinden kannst, ist vergänglich. Du weißt nicht, was das Leben mit dir macht. Eine Beziehung, die auf sehr weichem Fundament aufgebaut wurde, übersteht keine Stürme.

Eine Vision, eine Idee, ein Ziel bleibt dir für immer – solange du lebst!

Vielleicht hält das Leben etwas für dich bereit und du erkennst es noch nicht. Wenn eine Tür zugeht, – genau dann – musst du deine Antennen sehr fein einstellen: In diesem Moment öffnen sich andere Türen. Aber um das zu sehen, braucht es deine hohe Aufmerksamkeit. Bleib wach!

Wenn du gerade eine sehr gesunde und glückliche Beziehung führst, dann gratuliere ich dir an dieser Stelle! Und für alle anderen gilt: wollt ihr das auch? Stellt euch die richtigen Fragen und beantwortet sie euch ehrlich. Ganz ehrlich!

Bist du glücklich? Hast du dein Ziel erreicht – damit meine ich: Bist du auf Reisen?
Was würdest du noch gerne machen? Bist du im Austausch mit deinem Partner?

Diese Fragen sollten sich auch alle die stellen, die zur Zeit alleine sind.

Und auch ich stelle mir diese Fragen – immer wieder neu…

Euch allen da draußen im Dschungel drücke ich jetzt eine Portion Mut in die Hand.
Fangt an. Jetzt!

 

„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“ (Sprichwort)

 

Neulich habe ich noch einen wunderschönen Satz zum Thema Liebe gelesen.

 

Wenn man verliebt ist, ist jedes Wetter wunderbar.  (Joseph Rudyard Kipling)

 

Klingt einfach und schön.

Wie viele Bücher, Filme, Musik haben sich mit dem Thema Liebe schon befasst. Sie bleibt unerschöpflich …und sie ist das, was die Welt zusammenhält.

Zwischengedanke: Alle Geschichten sind wahr…

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