Ehrlichkeit

IMG_20160608_110711

Radikal ehrlich zu sein ist sehr schwierig. Es kann sehr verletzend sein – aber es ist die einzige Möglichkeit wirklich mit Menschen in Kontakt zu treten. Und auch mit dir selbst.

Sobald wir Gefühle verleugnen belügen wir uns selbst und die anderen dadurch auch. Letztendlich kommen wir nicht drum rum, wenn wir authentisch bleiben wollen, die Wahrheit zu sagen. Unsere Wahrheit. Sie mag nicht mit dem übereinstimmen was dein Gegenüber empfindet, aber nur so kann überhaupt herausgefunden werden, was Euch im Inneren wirklich bewegt.

Oft verschließen wir die Augen – wir wollen gewisse Dinge einfach nicht sehen. Zu schön erscheint unsere „Schweinwelt“. Aber sie ist so zerbrechlich wie ein Kartenhaus. Gefühle wie Enttäuschung, Wut, Ärger heben sich nicht einfach wie durch ein Wunder auf. Diese Erfahrung habe ich bis jetzt noch nicht gemacht.  Das einzige Richtige was du tun kannst ist ehrlich sein, mit dir und den Menschen, mit denen du dein Leben teilst. Sag was du zu sagen hast. Diejenigen, die dir den Rücken zukehren sind auch diejenigen auf die du in deinem Leben gerne verzichten kannst. Respekt, Achtung und Liebe ist die Basis solcher Unterhaltungen, die so befreiend sein können.

 

„Es kann sein, daß nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muß er wahrhaftig sein“. (Immanuel Kant)

 

Nimm nichts in deinem Koffer mit, was unnötig ist. Befreie dich von Ballast. Es erfordert Mut, das weiß ich – aber wenn du reinen Herzens dein Leben leben willst – tu es!

Sei ehrlich – äußere deine Gefühle!

Mach dich nackt, sei verletzlich, sei wütend, sei wer du bist und unterdrücke Dich niemals!

Lebe Dich…

 

 

 

 

Advertisements

10 Gedanken zu “Ehrlichkeit

  1. Wie schön, beim kurzen stöbern hier auf diesen Artikel zu stoßen, der mich so an einen meiner Artikel erinnert! Es tut immer wieder gut, zu sehen, dass andere genauso denken, dass Menschen bereit sind, diese Form von Ehrlichkeit zuzulassen – und auszuhalten. Danke! :)
    Marita

    Gefällt 1 Person

  2. Ist doch schön und auch erkenntnisreich…
    Manchmal, manchmal auch mehr, muß ich ebenfalls über mich staunen, was ich so im Blog, den Blogs so „verzapfe“ –
    eine wunderbare Gelegenheit, sich in der (Nach-)Betrachtung über sich selbst zu reflektieren, vorallem, wenn die Mitblogger einem die verschiedensten Spiegel vorhalten – ohne Ketch-up, Lametta, Masken – genauso wie du es beschrieben hast,
    authentisch und auch geradeaus.
    Das ist das Geniale an diesem Medium – und ja,
    es trennt sich auch manchmal „die Spreu vom Weizen“….

    Ich (man) lerne Dankbarkeit,
    so wie jetzt.
    Danke, Tete.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s